Über mich

Mit meinen figurativen Ölgemälden möchte ich Geschichten von uns Menschen im globalen Kontext erzählen, verdichtet in entscheidenden Momenten. Mit mehrdeutigen Erzählungen hoffe ich, sowohl zur Reflexion eigener Emotionen als auch zur Diskussion gesellschaftlicher Verhältnisse anzuregen.

Kunstpreis:

[KUN:ST] Preis 2026 des KUN:ST International e.V. für mein Gemälde "Television".
Dieser Preis wurde durch die Jury aufgrund der "künstlerischen Qualität der eingereichten Arbeit und dem erkennbaren Bezug zum Wettbewerbsthema `stand.punkte´" vergeben. Jury: Dr. Barbara Gilsdorf, Anna Christine Heilig, Wolfgang Schröck-Schmidt. Web: kun-st-international.de, Instagram: https://www.instagram.com/kunst_international/

Bisherige Ausstellung:

Gruppenausstellung [KUN:ST] PREIS 2026 "stand.punkte"
Orangerie Schloss Schwetzingen. Veranstalter: [KUN:ST] International e.V., Web: kun-st-international.de, Instagram: https://www.instagram.com/kunst_international/

Mein künstlerisches Anliegen:

Ich schaffe figurative Ölgemälde, die Geschichten des Lebens erzählen und dazu anregen wollen, über unsere menschliche Existenz in dieser Welt nachzudenken: wie wir mit den Freuden und Lasten des Alltags umgehen, wie wir miteinander und mit der Natur interagieren, wie wir nach Identität und Zugehörigkeit, Gerechtigkeit, Hoffnung und einer positiven Zukunft suchen - und in welchen Verhältnissen wir leben.

 

Inspiration, Motive und Anliegen meiner Kunst speisen sich aus meinen Beobachtungen, Erfahrungen und offenen Fragen als Reisende, Sozialwissenschaftlerin und langjährige Referentin in der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Szenen meiner Bilder mögen auf den ersten Blick dokumentarisch erscheinen, sind es für mich jedoch nicht. Bei der Motivwahl, mit der Bildkomposition und im Malprozess gehe ich Fragen zum Leben und zur menschlichen Existenz nach, die mich beschäftigen und die, wie ich glaube, universell sind.

Mein Ziel ist es, Bilder zu schaffen, die zwei Erzählweisen miteinander verknüpfen: das Eintauchen in Emotionen und die Reflexion über das Leben und gesellschaftliche Themen. Im besten Fall ist mein Bild mehr als ein Standbild und erzählt eine emotional berührende Geschichte von uns Menschen im globalen Kontext, verdichtet in einem entscheidenden Moment am Höhepunkt der Dramaturgie, mit einem mehrdeutigen oder offenen Ausgang, die im besten Fall zum Nachdenken anregt - über die Situation im Bild, über einen selbst, über unser Menschsein, über die Verhältnisse, in denen wir und /oder andere leben.

 

Mein künstlerischer Ansatz ist in meiner Biografie verwurzelt: Ich war jahrelang in der Bildung für nachhaltige Entwicklung tätig. Auch mit meiner Kunst rege ich gern zur Auseinandersetzung mit globalen Themen, zu Perspektivenwechsel und Selbstreflexion an. Dabei will meine Kunst nicht lehren, sondern berühren und anregen. In meinen Bildern bringe ich meine eigenen Fragen und Hoffnungen, Themen und Anliegen zum Ausdruck. Ich bin überzeugt, dass wir alle in einer gemeinsamen Welt leben und dass wir als Menschen im Wesen mehr Gemeinsames haben als was uns trennt. Ich glaube, dass wir uns als Individuen nur besser verstehen können, wenn wir auch über andere Menschen und Lebensumstände nachdenken und uns selbst aus dieser Sicht reflektieren. Ich versuche, Bilder zu schaffen, welche die Betrachtenden auf diese Reise mitnehmen.

Meine Arbeitsweise:

Meine Kompositionen zeigen meist Menschen in realistischen Umgebungen, um meine Reflexionen über das Leben zum Ausdruck zu bringen. Sie können jedoch auch Landschaften, Porträts, Stillleben-Elemente oder Ornamente enthalten, um die gewünschte Bildaussage zu treffen. Meine Gemälde sind von meinen eigenen Beobachtungen und Erfahrungen inspiriert. Manchmal beginnt meine Bildkomposition beim Gedanken und ich suche eine visuelle Umsetzung für ein Thema, manchmal regt mich eine meiner Fotografien so sehr zum Nachdenken an, dass ich inspiriert bin, das Motiv bzw. Thema auch malerisch umzusetzen. Referenzmaterial sind Hunderte bis Tausende Fotografien, die ich in vielen Jahren als enthusiastische Street-Fotografin mit einem Interesse für den "richtigen" Moment aufgenommen und archiviert habe. Wenn der Malprozess gelingt, bildet das fertige Gemälde nicht nur eine dokumentierte Situation ab, sondern regt auch zu tiefergehenden Fragen, Gedanken und Gefühlen an.
 

Ich male bevorzugt mit Ölfarben, weil ich die Tiefe und Leuchtkraft der Ölfarbe schätze und die lange Trocknung eine Malweise verlangt, die mir entgegenkommt. Ich bin Autodidaktin und bei jedem Bild erneut auf der Suche nach dem stärksten Ausdruck. Ich versuche, meine Fähigkeiten durch die Auseinandersetzung mit Kunst und die Teilnahme an Workshops weiterzuentwickeln. In der Mitte meines beruflichen Lebens habe ich mich neu orientiert, um mich stärker auf die Kunst konzentrieren zu können. Derzeit male ich ohne externes Studio und verdiene meinen Lebensunterhalt in der sozialen Arbeit als Angestellte in Teilzeit und genieße so, meine Bilder frei von Verkaufsdruck malen zu können.

 

Es freut mich jedoch sehr, wenn ein Bild so gefällt, dass ein Kaufinteresse besteht. Vor allem aber bin ich an Ausstellungsmöglichkeiten interessiert.

  • geboren 1974
  • Hochschulabschlüsse in Diplom-Sozialwesen (FH) und Diplom-Sozialwissenschaft
  • Reisen und Auslandsaufenthalte in zahlreichen Ländern Europas und Lateinamerikas, in Tansania und insbesondere in Indien
  • langjährige berufliche Tätigkeit und Engagements in der Bildung für nachhaltige Entwicklung von 1998 bis 2023
  • derzeit Teilzeit-Tätigkeit in der sozialen Arbeit und sich entwickelnde künstlerische Tätigkeit in Berlin und Potsdam

Mein Lebensweg:

Malerei-Kurse:

  • 2021 bei Denis Sarazhin (online): Komposition
  • 2024 bei Rosso Emerald Crimson (online): Porträt
  • 2025 bei Marcel Wissing-Boada (München): Plein-air

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zuletzt aktualisiert am 08.09.2026

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